Das soziale Wohnprojekt

Die Planung befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Das mit der Planung beauftragte Architekturbüro Bodo Marciniak hat in Abstimmung mit den ebenfalls bereits beauftragten Fachplanern (Landschaftsplanung, Erschließung, Artenschutz, Mobilität, Bodenwert, Statik, usw.) die Planung weit vorangetrieben. Nach erfolgreicher Umsetzung können dann Familien mit Kindern, Studierende, gehandicapte, alte und geflüchtete Menschen in einer grünen Siedlung in sechzehn Häusern (zwei Geschosse mit Staffelgeschoss) und in 110 unterschiedlich großen Wohnungen leben. Alle Wohnungen werden zu 100% im Rahmen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus errichtet, d.h. die Wohnungen werden später ausschließlich an Wohnscheinberechtigte vermietet. Derzeit entwickelt die Arbeitsgruppe „Integration und Soziales“ einen Schlüssel, in welchen Wohnungen und Haustypen die unterschiedlichen Mietergruppen kombiniert werden können.

Erstes Treffen aller Arbeitsgruppen am 17.2.2018

Daneben gibt es weitere Arbeitsgruppen, an denen aktive – und auch künftige – Genossenschaftsmitglieder gemeinsam mit den beauftragten Projektentwicklungsbüros und Vorstand und Beirat der Genossenschaft die unterschiedlichen Bereiche des gesamten Projekts mitplanen und auch mitgestalten. Das sind die Arbeitsgruppen „Bauen und Gestalten“, „Energie und Nachhaltigkeit“, „Mobilitätskonzept“, „Gemeinschaftsgrün“, „Finanzierung“ und „Öffentlichkeitsarbeit“.

Ein besonderer Aspekt der gesamten Projektplanung ist, dass auf einem Teil der Grünfläche die Stadt Köln noch in diesem Jahr 2018 mit dem Bau einer temporären Flüchtlingsunterkunft für rund 120 geflüchtete Menschen beginnen wird. Wir werden noch vor deren Einzug versuchen, unsere künftigen Nachbarn kennen zu lernen und wir möchten rund ein Drittel der Wohnungen auch geflüchteten Familien zur Verfügung stellen. Ein Teil unseres Finanzierungskonzepts bzw. der Darstellung von Eigenkapital wird auch die Eigenleistung beim Bauen sein. Dazu wollen wir einen kleinen Bautrupp aus Siedlern und künftigen Bewohnern für die einfacheren Gewerke zusammenstellen und wir hoffen darauf, dass wir dort auch frühzeitig einige der in der Flüchtlingsunterkunft Untergebrachten für unser Projekt begeistern können.

KSW Visualisierung 2